Über mich und meinen Ansatz

Mein Name ist Stefan Schönleber und ich bin 29 Jahre alt. Mein Studium Luft- und Raumfahrttechnik absolvierte ich an der Universität Stuttgart und hatte dadurch sehr viel Umgang mit Mathematik. Fachwissen ist das eine, dieses auch erklären zu können, das andere. Seit Februar 2017 absolvierte ich über 1.600 Unterrichtsstunden und habe sehr viel Freude an meiner Arbeit. Weshalb viele Schüler an Mathe verzweifeln, hat NICHTS mit mangelndem Intellekt zu tun! Ich selbst war in meiner Schulzeit bei zwei Prüfungen der Klassenschlechteste. Vielmehr geht es um die Priorität, die der Schüler dem Fach Mathematik einräumt.


"Na, die Priorität ist bei mir ganz weit unten!"

Dies sagen oft die lebhaften Schüler, während die Stillen höflich schweigen und grinsen. Allerdings hat sich noch kein "Mathehasser" beschwert, als er/sie eine 3 geschrieben hat und das Schuljahr in ruhigeren Bahnen verlief. Somit ist also die Note ein offensichtlicher Grund, sich mit Mathe auseinanderzusetzen. Die Aneignung der Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge entgegen voreiliger Schlüsse diszipliniert zu durchdenken, ein unterschätzter. 

"Wer hätte das gedacht? Das mit den Noten ist doch offensichtlich! " 

Wenn es jedoch so eindeutig ist, weshalb setzt sich der Schüler nicht jeden Tag eine Viertelstunde hin und rechnet? Als Antwort höre ich oft die folgenden aufschlussreichen Sätze:

"Es macht keinen Spaß. "                                           
     ⇨ mangelnde Motivation und Erfolge
     ⇨ mangelnde Struktur des Wissens
     ⇨ mangelnder Gesamtüberblick und Orientierungslosigkeit
     ⇨ kritisch: vielleicht blockiert der Schüler vollständig und hat sich entschieden, alles zu                        verweigern

"Der Lehrer in der Schule macht schlechten Unterricht."
     ⇨ der Schüler kann trotz schlechtem Unterricht zu Hause üben
     ⇨ der Schüler kann zum Lehrer gehen und nochmal nachfragen
     ⇨ der Schüler kann sich selbst ehrlich fragen, ob er gut genug zuhört
     ⇨ kritisch: vielleicht passt der Unterricht nicht zum Schüler oder läuft extrem chaotisch ab

"Ich bin sowieso zu blöd."  
     ⇨ eine gemütliche Ausrede, um erst gar nicht mit dem Denken anzufangen
     ⇨ mangelnde Ausdauer
     ⇨ kritisch: vielleicht denkt der Schüler sehr schlecht über sich selbst

Hier kommt meine Arbeit ins Spiel, indem ich auf diese drei Problempunkte eingehe. Dem Schüler wird von mir dabei geholfen, effizienter zu arbeiten. Der Schüler soll von sich aus in Mathe besser werden wollen, sonst trägt die Nachhilfe keine Früchte. Jede Zahl mit der 0 multipliziert ergibt ja schließlich 0. Ich erwarte, dass der Schüler sich vom jetzigen Standpunkt aus verbessern möchte. Liegen diese Rahmenbedingungen vor, mache ich im gesamten Unterricht genau drei Dinge: Lernstrategien organisieren, Leistungsstress regulieren und Lehrstoff vermitteln. Je nach Schüler erhalten diese Punkte eine unterschiedliche Gewichtung.
Langfristig soll der Schüler möglichst selbstständig arbeiten können und mich nur noch für die "High-End" Fragen brauchen. Da mein Augenmerk darauf liegt, die Eigenständigkeit des Schülers zu fördern, habe ich mit der Zeit ein Gespür dafür bekommen, wo ihre/ seine Komfortzone liegt. Mit Fingerspitzengefühl versuche ich den Schüler dort heraus zu befördern.

Auf eine gute Zusammenarbeit!

Stefan Schönleber